Musikland Tirol

Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 2005

Tirol-Festival 2005


Kammerkonzert

im Rahmen der Sommerausstellung Henri de Toulouse-Lautrec
Freitag, 24. Juni 2005, 20 Uhr
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Auditorium
Silvio Lazzari (1857-1944)
Klaviertrio in g-Moll, op. 13, Paris 1885
Streichquartett in a-Moll, op.17, Paris 1887
Lazzari stammt aus Bozen. Bereits in jungen Jahren offenbarte sich sein musikalisches Talent, in dem er achtjährig als Violinist im Orchester seiner Heimatstadt mitwirkte. Dennoch sahen seine Eltern für ihn den Beruf des Juristen vor. Lazzari beendete dieses Studium zwar, gab aber doch seiner eigentlichen Begabung den Vorzug und studierte Komposition am berühmten Pariser Conservatoire. Zu seinen Studienkollegen zählten Claude Debussy und Paul Dukas. Schon bald machte Lazzari in Paris von sich reden. Sein 1885 komponiertes Klaviertrio wurde in der Societé nationale uraufgeführt und begeistert aufgenommen. Ein außergewöhnlicher und nachhaltiger Erfolg gelang ihm mit der Uraufführung seines 1887 vollendeten Streichquartetts am 17. März 1888. Führende französische Musikwissenschaftler sind der Ansicht, dass mit dieser musikhistorisch bedeutsamen Aufführung der Weg für die Wertschätzung der Kammermusik in Frankreich geebnet wurde.
Silvio Lazzari war zudem ein anerkannter Musikdramatiker, dessen Opern nicht nur in europäischen Häusern gegeben wurden, sondern auch in Übersee zur Aufführung gelangten, so an der berühmten Met in New York, sowie in Chicago, wo er 1918 die Uraufführung seiner Oper Le Sauteriot dirigierte.


Tiroler Symphonie

Samstag, 9. Juli 2005, 20 Uhr
Festkonzert für die Schoellerbank
(geschlossene Veranstaltung)
Öffentliche Generalprobe um 16.30 Uhr
Sonntag, 10. Juli 2005, 20 Uhr
Stift Stams, Basilika

Josef Netzer (1808-1864)
Symphonie Nr. 3 in D-Dur, Wien 1845
Symphonie Nr. 2 in E-Dur,
Wien 1838
Cappella Istropolitana (Bratislava) Dirigent: Edgar Seipenbusch

Josef Netzer kam in Zams im Tiroler Oberland zur Welt. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er von seinem Vater, der als Schullehrer auch das Amt des Organisten versah. Regelmäßiger Musikunterricht wurde Netzer am Innsbrucker Musikverein zuteil. Sein herausragendes Talent ermöglichte es ihm, nach kurzer Zeit noch als Studierender, bereits selbst als Musiklehrer zu wirken. Im Jahr 1827 kam Netzer nach Wien, um seine Ausbildung zu vervollkommnen. Er lernte Franz Schubert kennen und wurde dessen enger Freund, mit dem er wiederholt vierhändig Klavier spielte und musikalische Konversation pflegte. Nachdem er seine mehrjährigen Studien beim berühmten Musiktheoretiker Simon Sechter 1836 beendet hatte, begann seine eigentliche Laufbahn als Komponist. Netzer erregte in Wien bald Aufsehen mit Liedkompositionen. Als in der Kaisermetropole schließlich 1838 seine große Symphonie in E-Dur vom damaligen Hofopernorchester, den Vorgängern der heutigen Wiener Philharmonikern in der Hofoper (heutige Wiener Staatsoper) unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt wurde, war sein Name in aller Munde, standen sein Talent und seine Kunst in Wien in hoher Achtung, wie ein Chronist berichtete.
Josef Netzer war ebenso als Opernkomponist und Kapellmeister erfolgreich. Seine Oper Mara wurde nach ihrer umjubelten Uraufführung in der Wiener Hofoper an zahlreichen Opernhäusern Europas gespielt. Netzer bekleidete geachtete Musikerpositionen, so Kapellmeisterstellen am Theater an der Wien, am Stadttheater in Mainz und in Leipzig. Von 1853 bis 1861 wirkte er als gefeierter Kapellmeister des Musikvereins für Steiermark in Graz, wo er 1864 verstarb.


Musica sacra

Samstag, 23. Juli 2005, 20 Uhr
Öffentliche Generalprobe um 16.30 Uhr
Sonntag, 24. Juli 2005, 20 Uhr
Stift Stams, Basilika

Stefan Paluselli OCist. (1748-1805)
Festkonzert zum 200. Todestag des Komponisten
Sakralkompositionen aus dem Musikarchiv von Stift Stams
Gesangssolisten, Kammerchor und Kammerorchester des Ferdinandeums
Dirigent: Josef Wetzinger

Stefan Palusellis Geburtsort ist Kurtatsch an der Südtiroler Weinstraße. Seine Studienzeit verbrachte er in Innsbruck, wo er sich bereits als Gymnasiast kompositorisch betätigte. So wurde 1770 in dem von Jesuiten geführten Nikolaihaus ein Singspiel Palusellis aufgeführt. Noch im selben Jahr kam er mit zwei weiteren Studienkollegen in das Zisterzienserstift nach Stams, wo er zeit seines Lebens, abgesehen von kleinen Reisen und Studienaufenthalten, verblieb. Paluselli war umfassend musikalisch begabt, so dass er im Stift sowohl als Violinlehrer wie als Organist wirken konnte. Zudem versah er das Amt des Musikinstruktors und schließlich die Stellung des Chorregenten. Die Musikpflege hatte damals unter der Regentschaft des kunstsinnigen Abtes Vigilius Kranicher von Kranichsfeld in Stift Stams eine herausragende Bedeutung erlangt. Es gehört zu den besonderen Glücksfäller der Tiroler Musikgeschichte, dass sich aus dieser kulturellen Glanzzeit des Stiftes der umfangreiche und künstlerisch hochwertige Musikalienbestand beinahe vollständig erhalten hat. Das vielseitige kompositorische Schaffen Palusellis ist nahezu ausschließlich durch die Stamser Musikaliensammlung überliefert.
Im Rahmen des Musikprogramms des Ferdinandeums wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl der originellen und meisterhaften Schöpfungen des Stamser Hauskomponisten vorgestellt und auf CDs herausgegeben. Diese Dokumentation betraf vor allem weltliche Kompositionen Palusellis. Mit unserem Gedenkkonzert 2005 zu Palusellis 200. Todestag werden nun erstmals seine größer besetzten geistlichen Werke, vor allem Offertorien (konzertante Stücke für Soli, Chor, Orchester) zu verschiedenen kirchlichen Festen erstmals seit ihrer Entstehung wiederum in jenem Sakralraum vorgestellt, für den diese herrlichen Kompositionen bestimmt waren.


Tiroler Tage für Kirchenmusik

Sonntag, 14. August 2005, 20 Uhr
Öffentliche Generalprobe um 16.30 Uhr
Montag, 15. August 2005, 20 Uhr
Stift Stams, Basilika

Johann Stadlmayr (um 1575-1648)
Messe Nr. 1 aus Missae concertatae, Innsbruck 1642
Motetten aus Antiphonae vespertinae, Innsbruck 1638
Motetten aus Apparatus musicus, Innsbruck 1645
Neue Innsbrucker Hofkapelle
Dirigent: Wolfgang Schnirzer

Veranstalter: Institut für Tiroler Musikforschung
in Zusammenarbeit mit der Musiksammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum

Die Messe Nr. 1 aus der Sammlung Missae concertatae und ausgewählte Motetten des Konzertprogramms werden am 15. August um 9.30 Uhr zum Hochamt in der Stiftsbasilika anlässlich des Patroziniums aufgeführt.

Johann Stadlmayr war über 40 Jahre Leiter der berühmten Innsbrucker Hofkapelle und einer der angesehensten Komponisten seiner Generation. Zeitgenossen bezeichneten ihn als aller Komponisten ewige Zier und Ehr. Im Mittelpunkt der Konzerte steht eine Auswahl von Werken seines berühmten Apparatus musicus , einer prachtvollen Sammlung, die 1645 in Innsbruck erschienen ist. Diese einzigartige Quelle enthält 50 Stücke, überwiegend groß besetzte Motetten neben Instrumentalstücken, die zur Praxis damaliger Kirchenmusik gehörten, wie Canzonae oder Sonatae in abwechslungsreicher Besetzung.
Das Instrumentarium umfasst Zinken, Blockflöten, Geigen, Gamben, Posaunen, Dulziane, die ganze Fülle damaliger Klangwelten. Aber nicht nur die äußerliche Klangpracht macht dieses Werk zu einem eminenten Denkmal der Tiroler Musikgeschichte, sondern vor allem die frappante Meisterschaft ihres Schöpfers, das großartige Können, die Beherrschung aller Facetten musikalischen Handwerks, die kunstvolle, vielfach idealtypische Verknüpfung des Instrumentariums mit den Singstimmen, ganz allgemein die erkennbare Vollendung im Stil Stadlmayrs, der in dieser einzigartigen Sammlung kulminiert. Von den 24 Stimmbüchern, die für eine vollständige Realisation des Apparatus musicus erforderlich sind, hat sich der Großteil in der Musiksammlung der Bayerischen Staatsbibliothek München erhalten. Eines der fehlenden Stimmbücher hat Manfred Schneider in der Bibliothek des Klosters Marienberg im Vintschgau entdeckt. Zwei weitere Stimmbücher sind bisher noch verschollen. Da diese beiden Stimmen nicht die unersetzbare Grundsubstanz in der Erfindung der Komposition betreffen, sondern nur untergeordnete Füllfunktion haben, konnte sie Christian Thomas Leitmeier (München-London) in unserem Auftrag sachkundig und einfühlsam aus der Struktur der Komposition rekonstruierend ergänzen. Ebenfalls beauftragt von der Musiksammlung des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum erstellte Thomas Engel (Innsbruck) anhand der historischen Stimmbücher das Aufführungsmaterial in moderner Notation einschließlich der Partitur.


Serenade

Carl Maria von Weber

Musik der Freunde: Johann Baptist Gänsbacher und Carl Maria von Weber
Freitag, 2. September 2005, 20 Uhr
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Auditorium

Johann Baptist Gänsbacher (1778-1844)
Drei Terzette für zwei Soprane, Tenor und Klavier, Berlin, um 1806
Trois Chansons Jtalienntes für Tenor und Gitarre, Augsburg, um 1808
Carl Maria von Weber (1786-1828)
III Canzonetti für Sopran und Gitarre oder Klavier, Bonn, um 1810
Johann Baptist Gänsbacher
Tre Terzetti italiani für zwei Soprane, Tenor und Klavier, um 1808
Carl Maria von Weber
Quintett in B-Dur op. 34 für Klarinette und Streichquartett, Prag 1815

Johann Baptist Gänsbacher

Gänsbacher und Weber begegneten sich erstmals 1803. Beide waren damals in Wien, um bei dem berühmten Musiktheoretiker Georg Joseph Vogler (1749-1814) Unterricht zu nehmen, der anlässlich der Aufführung einer seiner Opern in der Kaiserstadt Aufenthalt nahm. Gänsbacher und Weber schlossen fortan einen festen Freundschaftsbund, der bis zu Webers frühem Tod in London 1826 Bestand hatte. Wie innig diese Beziehung war, mag u.a. das folgende Briefzitat erweisen, das nur ein Beispiel unter vielen ist. Weber hatte sich unter anderem bei seinem damaligen Dienstherrn, dem König von Sachsen, auch um eine Anstellung für Gänsbacher bemüht und schreibt aus Dresden: Wie glücklich wollten wir vereint leben und arbeiten! Wie ist es denn mit der Messe, die du für meinen König schreiben wolltest? Mein vielgeliebter Bruder, ich drücke Dich innigst an mein Herz; möge uns doch Gott einmahl wieder zusammenführen! Gänsbacher, der aus Sterzing gebürtig war und 1824 die bedeutende Stellung des Domkapellmeisters zu St. Stephan in Wien erreichte, schreibt in seiner Autobiographie Denkwürdigkeiten aus meinem Leben: Weber versprach mir von London aus zu schreiben, allein er hatte dort seine irdische Laufbahn auf ewig geschlossen und hinterließ außer seiner Familie viele trauernde Freunde, unter denen ich wohl mit einigem Trost sagen konnte, daß ich ihm der liebste war; sowie vielleicht wenige seinen Verlust so schmerzlich fühlten als ich. Ruhe dem edlen, dem geliebten Freund, der in der Welt als Mensch wie als Künstler in gleich hoher Achtung stand, wenngleich auch nicht unverfolgt von Schelsucht, Neid und Undank, das gewöhnliche Loos ausgezeichneter Menschen.


Personale

Isolde Jordan

Komponistinnen aus Tirol
Freitag, 9. September 2005, 20 Uhr
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Auditorium

Isolde Jordan (geboren 1968 in Innsbruck)
Isolde Jordan erhielt ersten Zitherunterricht bei ihrem Vater Roland Jordan. Anschließend studierte sie am Tiroler Landeskonservatorium bei Peter Suitner und Harald Oberlechner Zither sowie bei Wiltrud Schreiner Blockflöte.
Isolde Jordan ist seit 1991 als Lehrbeauftragte für Zither am Tiroler Landeskonservatorium
und schon seit ihrer Jugendzeit autodidaktisch als Komponistin tätig.

Manuela Kerer

Manuela Kerer (geboren 1980 in Brixen)
Die junge Südtirolerin ist überaus vielseitig begabt. Sie beendete 2004 das Studium der Rechtwissenschaften und ist derzeit als Rechtspraktikantin am Landesgericht Innsbruck tätig. 1999 inskribierte sie an der Universität Innsbruck das Fach Psychologie, das sie voraussichtlich im Frühjahr 2005 abschließen wird. Zusätzlich zu den Universitätsstudien absolvierte sie 2004 am Tiroler Landeskonservatorium den Studienbereich Instrumental- und Gesangspädagogik mit dem Hauptfach Violine und begann hier ihr Kompositionsstudium bei Martin Lichtfuß.
Manuela Kerer ist in ihrer Heimatstadt in zahlreichen Musikformationen als Musikerin aktiv, u.a. im Domorchester, in der Bürgerkapelle Brixen. Sie beschäftigt sich zudem mit Volksmusik und aktuellsten Musiksparten wie der sog. "Weltmusik".


Talente

Freitag, 16. September 2005, 20 Uhr
Tiroler Musiktalente präsentieren ihre Fertigkeit im Auditorium des Ferdinandeums. Dabei ergibt sich auch die Gelegenheit einer akustischen Begegnung mit dem historischen Instrumentarium der Musiksammlung des Tiroler Landesmuseums.
Veranstaltung in Zusammenwirken mit dem Tiroler Musikschulwerk und dem Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck.


Jazzcafé im Ferdinandeum

Christian Wegscheider

Freitag, 23. September 2005, ab 20 Uhr
Martin Nitsch Trio
Christian Wegscheider Trio plus
Freitag, 30. September 2005, ab 20 Uhr
Big Sound Orchestra aus Südtirol

Das Auditorium ist als Café inszeniert und adaptiert. Musikalisches Ambiente sind Tiroler Jazzgruppen. Das Jazzcafé ist kein übliches Konzert: Die Besucher unterhalten sich und genießen die spezielle kulturelle Atmosphäre, umgeben von Kunstwerken. Die Musik ist aber mehr als nur als Klangkulisse, sie steht durch überzeugende Darbietung im Mittelpunkt, doch entfällt jeglicher gesellschaftlicher Zwang einer üblichen Konzertsituation. Die Besucher, die natürlich auch bewirtet werden, können jederzeit, wie in einem üblichen Café, den Raum z.B. für eine Rauchpause oder auch endgültig verlassen. Ebenso ist der Einlass während der gesamten Öffnungszeit des Jazzcafés bis ca. 23.30 Uhr frei zugänglich.


Junge Szene Tirol

Jeden Freitag im Oktober, Beginn jeweils ab 20 Uhr
(7., 14., 21 und 28. Oktober 2005)
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Auditorium
Pop&Rockgruppen aus Tirol

Auch die Musik der jungen Leute ist Teil der Tiroler Kulturszene. In einem Haus, das die Tiroler Kultur repräsentativ vorstellen soll, dürfen somit diese Gruppen nicht fehlen, zumal sie durchwegs engagierte Eigenkompositionen präsentieren. Unser Schwerpunkt liegt auf talentierten Newcomerbands, deren Auftrittsmöglichkeiten noch beschränkt sind.


Studiokonzert

Franz Baur

Dienstag, 1. November 2005, 20 Uhr
Mittwoch, 2. November 2005, 20 Uhr
Tiroler Landeskonservatorium, Konzertsaal

Franz Baur (geb. 1958)
Fantasie für Orchester
für großes Orchester in vier Sätzen (Uraufführung)
Hodos
für drei Soprane, Schlagzeuger, Synthesizer und Orchester (Uraufführung)
(Auftragswerk des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum)
Akademie St. Blasius, Leitung: Karlheinz Siessl

Franz Baur studierte Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Innsbruck, Komposition am Tiroler Landeskonservatorium, ist Bibliothekar und Lehrer für Tonsatz am Tiroler Landeskonservatorium. Als Komponist erhielt er internationale Preise. Sein Oeuvre umfasst derzeit an die 50 Werke in verschiedenen Besetzungen. Sie wurden in vielen Ländern aufgeführt, so in Deutschland, Italien, in den USA sowie in der Ukraine.
Der Komponist schreibt zu den beiden Orchesterwerken, die im Rahmen unseres Studiokonzerts uraufgeführt und auf CD dokumentiert werden:
In der "Fantasie für Orchester" bildet ein kurzes Motiv von vier Tönen die Grundlage, das rhythmisch, melodisch und harmonisch erweitert oder variiert wird. Diese Umformungen dienen wesentlich dazu, verschiedene Charaktere musikalisch darzustellen. So beginnt das Werk zaghaft und ernst, steigert sich dann vom Düsteren zum Kräftig-Machtvollen, um darauf eine witzig-heitere, zum Teil skurrile, aber immer auch eine dramatische Stimmung zu verbreiten und in einen fulminanten Schlusssatz zu münden.
Zu "Hodos": Chaos und Ordnung sind die zwei Pole so
wie umgedeutet jene Gegensätzlichkeiten von Ratio und Irratio im Menschen selbst, innerhalb dessen sich dieses Werk bewegt. So führt der musikalische Weg aus dem Zufall ins genau Geordnete, vom Suchen um Töne, Klänge, Laute, Texte, Un-Formen und Formen in den Moment, in welchem der Eindruck des Gewissens entsteht. Über allem thront das Menschliche, vor allem Gefühl, Liebe und Eros, der aus allen Anordnungen etwas Lebendiges macht.


Tiroler Weihnachtskonzert 2005

Samstag, 17. Dezember 2005, 16 Uhr
20 Uhr: geschlossene Veranstaltung für die Schoellerbank
Öffentliche Generalprobe zum reduzierten Eintrittspreis um 13 Uhr
Sonntag, 18. Dezember, 16 Uhr und 20 Uhr
Tiroler Landeskonservatorium, Konzertsaal

Weihnachtsmusik der Innsbrucker Hofkapelle des 17. Jahrhunderts
Neue Innsbrucker Hofkapelle
Dirigent: Josef Wetzinger

Programmheft zum Download


Idee, Gestaltung und Organisation: Manfred Schneider


Eintrittspreise: € 19,--/ermäßigt € 16,--
für alle Konzertprojekte in Stift Stams und für das Tiroler Weihnachtskonzert
Eintrittspreise: € 12,--/ermäßigt € 8,--
für Kammerkonzert und Serenade
Alle übrigen Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt zugänglich

Kartenvorverkauf&Info
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
Museumstraße 15, A6020 Innsbruck
Tel. 0043/512/59489-102, Fax 59489-109
e-mail: sekretariat@tiroler-landesmuseum.at

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